Niedernwöhrener Meisterstück oder Rodenberger Spielverderber?

Eine reizvolle Partie verspricht das Spiel zwischen der SG Rodenberg und dem TuS Niedernwöhren zu werden. Die SG benötigt jeden Punkt, um ganz sicher zu gehen, dass der Aufsteiger die Klasse hält.

Kreisliga (seb). Dafür wäre es wünschenswert, mindestens drei andere Vereine hinter sich zu lassen. Das ist nach 27 Spieltagen der Fall, aber der Konkurrent vom FC Hevesen sitzt mit zwei Punkten Rückstand der SG im Nacken. Der TuS kann in Rodenberg sein Meisterstück machen, braucht nur noch einen Zähler, um den Wiederaufstieg in die Bezirksliga eingetütet zu haben.

Sechs Punkte holte die SG Rodenberg zuletzt. Damit hat sich der Aufsteiger auf den 13. Tabellenplatz verbessert. „Meine Mannschaft hat endlich kapiert, was zu tun ist, um in der Kreisliga erfolgreich Fußball zu spielen“, ist Spielertrainer Daniel Burk mit den letzten Auftritten seiner Spieler zufrieden. Im Sturm hat der Aufstiegstrainer eine Veränderung vorgenommen. Sebastian Reuter spielt wieder in der Reserve, dafür geht Daniel Krause auf Torejagd und steuerte auch zwei Treffer zu den Siegen bei. „Ich bin froh, dass Sebastian ausgeholfen hat. Jetzt kümmert er sich wieder um die Reserve und versucht, diese zum Aufstieg zu schießen“, bedankt sich Burk bei seinem Routinier. Die SG wird den TuS Niedernwöhren die Meisterschaft nicht kampflos gewinnen lassen. „Lars Reuther kann mit dem TuS gerne einen Punkt holen. Für uns wäre ein Unentschieden schon ein Riesenerfolg und auch die Niedernwöhrener hätten damit die Meisterschaft in trockenen Tüchern“, hofft der Rodenberger Coach auf einen Punktgewinn. Die SG kann aus dem Vollen schöpfen.

„Am Ende zählt nur das Ergebnis. Das 1:0 gegen SW Enzen war zwar ein Rückschritt, aber es brachte drei Punkte. Wir haben in manchen Situationen zu egoistisch gespielt, deshalb musste ich unter der Woche auch Einzelgespräche führen“, war TuS-Trainer Lars Reuther über die spielerische Leistung seiner Mannschaft im Derby nicht einverstanden. Jetzt möchte der TuS Niedernwöhren die Steilvorlage des SV Obernkirchen nutzen und mit einem Sieg die Meisterschaft perfekt machen. „Das wird aber kein leichtes Unterfangen. Die SG hat eine gefährliche Mannschaft. Wir dürfen keine wilden Sachen machen“, warnt Reuther sein Team vor Überheblichkeit. Der Spitzenreiter hat alle Mann an Bord.

Quelle: sn-online.de

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