„Riese“ Rüffer Torjäger und Vorbereiter

Bezirksligist TuS Niedernwöhren hat den FC Eldagsenauf eigenem Platz 3:0 (1:0) bezwungen. Ohne negative Folgen für den TuS blieb die Ampelkarte gegen Steffen Führing in der 88. Minute wegen Meckerns.

„Wir sind Aufsteiger und haben zehn Punkte“, rechnete TuS-Coach Lars Reuther hochzufrieden vor. Nach vier Spielen blieb der TuS weiter ungeschlagen. Spielentscheidend waren zwei Standardsituationen in der zweiten Halbzeit, die jeweils zum Torerfolg führten. „Er ist unser adäquater Ersatz für den Standard-Blaume“, meinte Reuther und meinte Nico Rüffer. Der traf einmal per Kopf selbst und legte einmal zum Tor auf. So glanzvoll wie sich das Ergebnis liest, war das Spiel des Aufsteigers vor allem in der zweiten Halbzeit aber nicht.

In der ersten Halbzeit machten die Reuther-Schützlinge fast ununterbrochen Druck. In der 22. Minute traf Markus Mensching nach einer schönen Kombination über Benjamin Döring und Steffen Führing per Kopf zum 1:0. Die Latte rettete für TuS-Keeper Frederik Hansel in der 32. Minute nach einem Kopfball von Andre Gehrke. Zu bemängeln war die schlechte Chancenverwertung, der TuS hätte deutlicher führen müssen.

Nur drei Minuten nach dem Seitenwechsel wuchtete Rüffer den Ball nach einer Ecke von Johannes Boldt zum 2:0 ins Netz. Eldagsen hatte sich gerade von dem Schock erholt, als Rüffer einen Freistoß per Kopf für Mensching auflegte. Der erzielte mit seinem zweiten Treffer das 3:0 (55.). Der TuS überließ Eldagsen das Mittelfeld, zog sich weit zurück. Fehlpässe häuften sich, ein Aufbauspiel kam nicht mehr zustande, selbst beste Konterchancen wurden verstolpert. „Wir haben in der ersten Hälfte 40 Minuten Druck gemacht“, erklärte Reuther das Nachlassen. Eldagsen kam zu Chancen, ohne dabei zwingend zu werden. In der Schlussphase kam der TuS noch einmal auf, ließ allerdings wieder einige Chancen zur Ergebniserhöhung aus.

TuS: Hansel, Büngel, Fischer, Rüffer (74. Kasseck), Döring, Kerkmann, Mensching (71. Schwalm), Führing, Popadic, Boldt (80. Hochmuth), Witte.

Quelle: www.landes-zeitung.de

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