Gekommen, um zu bleiben

Die Erfolgsgeschichte der Reserve des TuS Niedernwöhren beginnt eigentlich beim Gekommen-um-zu-bleiben_ArtikelQuerOsterfeuer vor gut einem Jahr. Nachdem der langjährige Coach Wolfgang Müller in der Winterpause seinen Rücktritt mit den Worten „Es ist an der Zeit, dass die Jungs mal einen anderen Trainer bekommen“ begründet hatte, begab sich Manager Stefan Büngel auf Trainersuche.
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Fußball. Der ehemalige Jugendleiter Torsten Sennholz wurde überzeugt, die Mannschaft zu betreuen. Sennholz, der zuvor aus beruflichen Gründen seine Ämter abgeben musste, sagte nach Absprache mit seiner Frau zu. Büngel übernahm selbst das Amt als zweiter Trainer.

In der abgelaufenen Spielzeit machte die Niedernwöhrener Zweitvertretung die Meisterschaft in der 1. Kreisklasse perfekt. 21 Siege und vier Unentschieden bei nur fünf Niederlagen ergaben 67 Punkte. Das Team freut sich nun auf das Abenteuer Kreisliga.

Sennholz und Büngel kannten sich aus der Zeit als Verantwortliche für Jugend- und Herrenbereich. „Wir spielen nicht so, wie alle anderen Mannschaften. Ich habe mir ein anderes Konzept ausgedacht, und damit wollen wir auch in der Kreisliga überraschen“, gibt Sennholz die TuS-Taktik nicht preis. Die Spieler waren neugierig auf die neuen Trainer. Bereits in der Vorbereitung zeichnete sich ab, dass in der Mannschaft viel Potenzial steckt.

Das erste Spiel war richtungsweisend. Die 0:1-Heimpleite gegen die TuSG Wiedensahl war der Dämpfer zur richtigen Zeit. „Diese Schmach stachelte die Spieler an. Sie wussten nun, dass sie nur erfolgreich sind, wenn sie Leistung bringen“, blickt Sennholz zurück. Das klappte nicht immer: Die Niederlagen entstanden durch eine mangelhafte Vorbereitung. „In der Regel war das Spiel schon vorher verloren. Das ist aber eigentlich die einzige Schwäche des Teams“, weiß Sennholz.

Die große Stärke der Fußballabteilung des TuS Niedernwöhren ist die gute Zusammenarbeit zwischen erster und zweiter Mannschaft. „Wir hatten eine gute Durchlässigkeit“, unterstreicht Sennholz. Spieler wie Markus Mensching, Lars Reuther, Fabian Schwalm, Carlo Calvo, Sören Schütte, Daniel Engwer, Myles Barrabas, Benjamin Doering und Nils Hochmuth spielten in der Reserve, und kein Spieler der ersten Garde war zu fein, um nicht auszuhelfen. Das Gleiche ging aber auch in die andere Richtung: Wichtige Stützen der Reserve halfen im Bezirksliga-Team aus, wenn Not am Mann war. Aber auch Spieler der Dritten und den A-Junioren unterstützten die Mannschaft.

Als Motor der Mannschaft, Kapitän sowie Dreh- und Angelpunkt stach Dennis Schwarze hervor. Pascal Gieseking erzielte 20 Saisontreffer und war damit der Torschützenkönig des Teams. „Wir haben viele gefährliche Spieler, mehrere Akteure haben ein zweistelliges Torekonto“, freut sich Sennholz über die Unberechenbarkeit des Kaders.

Das Motto der neuen Saison für den Aufsteiger heißt: „Wir sind gekommen, um zu bleiben.“ Das Grundgerüst konnte gehalten werden. „Durch die Durchlässigkeit zwischen Erster und Zweiter haben wir in der neuen Saison einen guten Kader. Der Klassenerhalt ist das Ziel. Und das werden wir auch erreichen“, ist Sennholz optimistisch.

Der Meisterkader: Veit Ehlerding, Jan Wendte, Michael Thiele, Jörn Wieners, Jonas Blatt, Steffen Andresen, Jan Andresen, André Öting, Christian Ölschläger, Bastian Heine, Dennis Schwarze, Mario Knigge, Dennis Heine, Pascal Gieseking, Björn Krause, Arne Wittenberg, Oliver Hansing, Alexander Herber, Stefan Büngel, Andreas Schönbeck, Kai Mazur, Tjaark Sölter, Robin Bergmann und Lukas Ermlich.

Quelle: sn-online.de

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